Vereinsfahrt Werder 2014

Ruderverein Fürstenberg /O. 1910 e.V.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganz normale Vereinsfahrt

 

Um es vorweg zu nehmen: alles schick: nix passiert, niemand verletzt, Jan nicht ins Wasser gefallen, Wetter war gut, Essen auch, kein Bootsschaden.

 

Aber der Reihe nach:

Eine Vereinsfahrt in Werder mit Booten vom RK Werder am 23.+24.08.14 war geplant.

Wir trafen uns am Freitagnachmittag/Abend im Vereinshaus in einer sehr exponierten Lage auf der Insel Werder, bezogen unsere ferienlagergleichen Zimmer mit karierter Bettwäsche und machten uns über unser Abendessen her (jeder bringt was mit, war das Motto). 1 Kasten Bier war am Morgen, oh Wunder, auch alle!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstagmorgen, strahlend blauer Himmel, perfektes Ruderwetter!

Gleichzeitig mit uns campierten auf dem Gelände des RK eine Truppe Männer aus Leipzig. Und dann war es doch noch da, das Besondere an der Wanderfahrt: unser Karsten konnte dem Erfinder des Katamaran aus Rennbooten die Hand schütteln und fachsimpeln. So gesprächig haben wir ihn selten erlebt!

 

Wir wurden an beiden Tagen begleitet von Kathrin aus Werder und Schachi vom RC Frankfurt (Oder). So konnten gg. 10 Uhr 2 Vierer und ein Zweier voll besetzt in See stechen. Geplant war die Potsdam- Umfahrt im Uhrzeigersinn. Kathrin (Werder) empfahl uns aber die Umfahrt anders herum zu fahren, aufgrund der Windvorhersage und der Tatsache, dass am Samstagvormittag der Verkehr in Potsdam deutlich geringer ausfallen wird.

So ruderten wir kurz über eine Ecke des Schwielowsees,

dann durch den Wentow-Graben (Steuermänner waren gefragt), am Templiner See machten wir kurz vor dem ehemaligen „Seekrug“ einen Boxenstopp und dann direkt in die Innenstadt von unserer Landeshauptstadt Potsdam. Vorbei am neu erbauten Landtag, vorbei an der „Insel der Freundschaft“, am „Hans-Otto-Theater“ und durch die geschichtsträchtige „Glienicker Brücke“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Wunsch von Jan, wollten wir dann auch noch Hr. Jauch besuchen, aber der hatte sich gut abgeschottet, wortwörtlich, die Zufahrt zum „Heiliger See“ war durch Schotte aus Metall versperrt. Vor lauter Verzweiflung ging unser Präsident spontan über Bord und musst sich abkühlen, leider hatte er vorher nicht die Wasserqualität geprüft und müffelte dann etwas!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit später hielten wir ein opulentes Picknick im „Neuen Garten“ neben der Eremitage (fensterloses Gebäude mit Eichenrinden- Fassade) mit Blick auf das Gasthaus Meierei neben dem Schloss Cecilienhof und stärkten uns für die 7 km Durchfahrt des Sacrow-Paretzer-Kanals, der irgendwie keine Ende nehmen wollte. Dann folgte noch ein kurzer Kultur-Stopp am „Schloss Marquardt“, wo wir Zaungast bei einer Hochzeit sein durften. Ja, ja, so feiert Potsdam! Zum Schluss der Ausfahrt des ersten Tages folgte die Wublitz, Natur pur! Und der Große Zernsee. Zum krönenden Abschluss des Rudertages wollten Jan und Scarlett noch einmal das Regattafeeling in Werder spüren und so ruderten wir mit relativ hoher Schlagzahl (für 100 m!) die alte Regattastrecke und umrundeten somit auch gleich noch die Insel Werder. War das auch erledigt! 40 km Tagesstrecke

Duschen, Abendessen im Fischrestaurant Arielle (sehr lecker, auch optisch), kurzer Inselrundgang, relativ zeitige Nachtruhe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag begrüße uns wieder mit Sonne, etwas niedrigeren Temperaturen und ein wenig Wind.

Nach einem Lecker-Frühstück mit Rührei machten wir uns auf den Weg nach Ketzin. Wieder über den Großen Zernsee, unter der riesigen Autobahnbrücke durch, weiter auf der Havel mit kurzer PP am der Badestelle Phöben (leider war kein Badewetter). Sehr pünktlich um 11.50 Uhr saßen wir in der Gaststätte „Zur Fähre“ in Ketzin. Keine 5 Minuten später (wir waren schon an Bestellen) kam gefühlt ein Bus mit Rentnern, die auch alle Essen wollten. Glück gehabt und Zeitplan eingehalten! Nach Fisch und Schnitzel ging es mit dem Wind, und immer Auge in Auge mit einer dicken Regenwolke 5 km auf dem Sacrow-Paretzer-Kanal noch einmal zur Anlegestelle „Schloss Marquardt“, noch einmal über Wublitz und Gr. Zernsee zum Ruderverein Werder zurück.

29 km Tagesstrecke

 

Boote putzen, Zimmer fegen und Rest-Eierlikör trinken.

Alle hatten eine gute Heimfahrt, unter einem tollen Regenbogen hindurch.

Kerstin Stein-Mahlig