Vereinsfahrt Köthener See 2015

Ruderverein Fürstenberg /O. 1910 e.V.


Frühlingsfahrt 2015 auf der Spree - vom Köthener See zur Schleuse Neuhaus

 

Am Freitag, den 29.05.2015 traf sich gegen 15:30 Uhr eine Gruppe Ruderer unseres Vereins für die diesjährige Frühlingsfahrt. Diese sollte dieses Jahr auf der Spree vom Köthener See bis zur Schleuse Neuhaus stattfinden. Einen Tag vorher hatten wir die Boote schon verladen und so konnten wir beizeiten aufbrechen. Uwe und Daniel hatten sich bereit erklärt, den Boots- und Personentransport zu übernehmen. Vielen Dank dafür!

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir unser erstes Ziel: die Jugendherberge am Köthener See. Heike, unsere Organisatorin, kümmerte sich um unsere Schlafplätze und Verpflegung während alle anderen das Gepäck und die Boote abluden. Nach dem unsere Fahrer sich verabschiedet hatten, blieben noch 7 ruderfreudige Sportler übrig. Erstaunlicherweise gab es in der JH auch ein 7Bettzimmer, in dem wir alle ein Bett fanden. Leider hatte Heike ihre Ohrstöpsel vergessen. Wir waren nicht die einzigen Ruderer. Zwei Boote mit Ruderern aus Berlin-Grünau waren ebenfalls angereist. Abends saß unsere Gruppe beim Grillen, Essen und Biertrinken zusammen und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Den nächsten Morgen, mehr oder weniger ausgeschlafen (starke Schnarchgeräusche während der Nachtruhe), starteten wir mit einem reichlichen Frühstück. Anschließend machten wir unsere Boote startklar. Heike hatte alle darauf hingewiesen, dass es eine Gepäckfahrt wird. Somit hatten sich alle auf wenig Gepäck eingestellt und alles passte bequem in die Boote, selbst die Getränke. Dann fuhren wir in Richtung Neuendorfer See los. Hier wollte doch tatsächlich wieder ein Fisch ins Boot springen! Noch schien die Sonne nicht, dafür gab es aber reichlich Wind.

Einige Schleusen wurden auf Automatikbetrieb umgebaut. Bei der ersten Schleuse mussten wir nur einen blauen Hebel bewegen. Danach gingen die Schleusentore automatisch auf und zu. Die große Doppelschleuse bei Leibsch wurde von Katrin per Hand betrieben – zwei Schleusen mit jeweils zwei Schleusungen – das gibt Kraft. Der Vierer passte doch ganz gut rein ohne mit den Toren zu kollidieren. Unsere Mittagspause legten wir am Rastplatz in Werder (Spree) ein. Dort warteten wir dann auch den Regenschauer ab, bevor wir weiter nach Trebatsch fuhren. Leider hatte der Wirt an diesem Tag „Wandertag“ und so stiegen wir wieder in unsere Boote. Jetzt lag nur noch der Schwielochsee vor uns. Nach der Hälfte des Sees nahmen der Wind und damit auch die Wellen zu. Gelegentlich schaffte es auch eine Welle über die Bordwand, sodass wir das Ufer ersehnten. An Land wurden wir schon von Sportfreunden des Cottbusser RSV erwartet. Zuerst wurden hier die Boote an Land gebracht und gesichert. Anschließend nahmen wir die Zimmer in Beschlag. Dieses Mal hatten wir eine reichliche Auswahl und so gab es auch ein Mädchen- und ein Jungenzimmer. Zur Freude aller besuchten uns auch Heidi, Gundula und Micha. Frisch geduscht gingen wir zum Abendessen in die nahe gelegene Piratenschänke. Müde, abgekämpft und satt fielen wir dann in unsere Betten.

 

Tageskilometer: 43

 

Am nächsten Morgen bereiteten Frauen vom RSV extra ein Frühstück für uns. Es war wieder sehr lecker. In aller Ruhe, aber doch bevor die Sportler vom RSV aufs Wasser gingen, legten wir wieder ab. Der Schwielochsee zeigte sich von seiner besten Seite und so ruderten wir gemütlich bei Sonnenschein und wenig Wind bis zur Fähre Leißnitz. Dort war unser erster Zwischenstopp. Unterwegs prüfte Karsten wieder die Wassertemperatur. Es wurde für zu kalt befunden.

 

Weiter ging es dann nach Beeskow, wo wir unter der Brücke die Boote fest machten und im Fischrestaurant Mittagessen gingen. Gut gestärkt ging es auf zur letzten Etappe. In Radinkendorf machten wir eine letzte Pause – Chance für unseren Steuermann Jörg den Platz im Boot zu wechseln. Am Strand vom Wergensee hatten wir unser Ziel erreicht. Schnell holten wir die Boote aus dem Wasser und bereiteten diese für den Abtransport vor. Karsten hatte unsere beiden Fahrer schon vorinformiert wann unsere Ankunft zu erwarten war. Somit dauerte es nicht lange bis sie uns erreichten. Sofort wurden der Hänger und die Autos beladen und eine schöne Wanderfahrt fand ihr Ende.

 

Tageskilometer: 34

 

Ruderkameraden Birgit und Jörg