Vereinsfahrt Rathenow 2016

Ruderverein Fürstenberg /O. 1910 e.V.


Sommerfahrt 2016 nach Rathenow

 

Interessant wäre das Revier auch im letzten Jahr gewesen zur BUGA 2015. Aber wer will das schon: schönes Wasser mit anderen teilen. So haben sich Scarlett und ich in diesem Jahr zur Sommerfahrt auf Rathenow gestürzt: Scarlett aufgrund ihrer Connection zum RRC Wiking/Rathenow und ich als Quartiermeisterin.

Letzteres fand ich in der Pension Paasche am Haveltor in Rathenow: kuschlige Zimmer mit Havelblick, weiche Betten für erholsamen Schlaf. Keine 10 Gehminuten entfernt erwartete uns jeden Morgen ein super Frühstück im Speicher im Optik Park, auf der Terrasse direkt über der Havel.

 

 

Gut gestärkt ging es zum Ruderverein. Scarlett hatte alles vorbereitet: ein Ruderkamerad wies uns die Boote zu und los. Erste Herausforderung: das Wehr gleich am Vereinsgelände: Kraft und Schnelligkeit war gefragt. Dann die Stadtschleuse und sozusagen ein Mal fast um Rathenow rum und ab auf die Havel: hoppla, ganz schöne Strömung! Es ging stromab: idyllische Landschaft, spreeähnlicher Fluss, über den Hohennauener See zum Ferchesaer See… noch recht gemütlich. Kurze Badepause vor der Mittagsrast am Ende des Ferchesaer Sees, aber nur ich hab mich diesmal getraut! Auf Empfehlung der Rathenower Ruderer kehrten wir zur Mittagsrast auf dem Campingpark

Buntspecht in der

Zeltplatzkneipe ein. Lecker!!

Aber dann kam die Rückfahrt! Ich gebe zu, die Bootsbesatzungen waren ungünstig zusammen gestellt: das Bierboot war voller starker Ruderrecken (warum wohl?), die es mit dem wirklich, wirklich starken Gegenwind auf dem Rückweg aufnahmen; aber wehe es hätte jemand aufgehört zu rudern. Das Weinboot hatte weniger Glück: Klaus Dieter und seine Mädels hatten doll zu tun und haben die Ruderei sicher verflucht. Und dann noch stromauf zurück nach Rathenow!

 

Aber die Kneipe…(ich hab den Namen vergessen!) entschädigte uns mit leckerem Abendessen. Komisch: es hatte keiner mehr Lust auf einen Absacker und ein Pläuschen vor dem Zubettgehen!? Alle fielen in die Kojen!?

 

Am nächsten Morgen lachte die Sonne und der Kneiper vom Speicher hatte auf der Sonnenterrasse gedeckt; eigentlich zum Sitzenbleiben…

Aber wir wollten ja noch stromauf nach Milow: herrliche Sonne, kleine Wettfahrten mit Taktik und Kalkül,

abenteuerliche Anlegemanöver fast im „Mangrovenwald“

und eine tolle Kneipe mit Wasserblick.

Zurück nach Rathenow, Boote putzen, aufräumen, Sachen sammeln und ab nach Hause.

Ich denke, es hat allen gefallen! Jedenfalls hat sich bei Scarlett und mir keiner beschwert.

Schön! Und nächsten Sommer??

 

Heike