Vereinsfahrt Storkow 2017

Ruderverein Fürstenberg /O. 1910 e.V.


Frühjahrsfahrt 12. – 14.05.2017 bei der Storkower Rudervereinigung 1919 e.V.

 

Organisiert in diesem Jahr von Birgit und Jörg trafen wir uns am Freitagabend in Storkow; zunächst im Quartier „Storchenklause“ und anschließend im Matador – Steakhouse. Die Zimmer und Betten wurden als gut befunden: sauber, Dusche auf dem Zimmer, Betten angenehm… also alles für einen erholsamen Schlaf nach einer Ausfahrt… Wer will schon auf Luftmatratzen im Bootshaus schlafen??

 

Beim gemeinsamen Abendessen

 

alles sehr gemütlich.

Zurück in der Storkower Storchenklause ging es mit Zwischenstation Dusche in den Gastraum zu leckerem Abendessen und …endlich Aperolspritz!

wurden die geplanten Ausfahrten besprochen und bei genug Alkoholat wurde der Scharmützelsee als Ziel für den Samstag festgelegt, nicht zuletzt auf Grund der Wetterprognose, die für den Samstag noch halbwegs WETTER prognostizierte…

…aber was sind schon Prognosen?!?!

 

Bereits beim Frühstück in der Storchenklause wurden die Wetterapps befragt: … ach, das ist alles nicht so wild, das geht noch bis 10 und dann ist gut, die paar Tropfen… Naja!

9:15 Uhr waren wir im Bootshaus Storkow verabredet und… es regnete! Sammelplatz unterm Pavillion und… es regnete! Bootseinweisung und… es regnete! Wieder der Blick auf die Wetterapps… gleich hörts auf! Meine Laune ging immer mehr in den Keller; da konnten auch die gutgemeinten Ratschläge der Ruderfreunde nix ändern! Ich bin eine Schön-Wetter-Rudererin und Wasser von oben geht gar nicht. Aber was solls! Das Altenativprogramm war keine wirkliche Alternative und was machst du, wenn du mit einer Horde Ruderern unterwegs bist? Du steigst dann eben doch ein! Und erstmal hatten die Wetterapps auch recht: es hörte auf zu regnen.

Also Boote fertig machen, Kram verpacken, Wasserschutz überziehen… und los! Und dank Karstens grooooßer wasserdichten Arbeitsjacke war ich als erste Steuerfrau in der „Heimat“ auf alle Fälle warm angezogen und ja… ich gebe zu auch recht wassergeschützt, wenn nur die Punkte auf der Brille nicht wären!!

Aber irgendwie hat so eine Nieselregenstimmung überm See ja auch was: es duftete nach Frühling, die Vögel machten Ökolärm und es war ganz still – mal abgesehen vom Ruderschlag! Schön!! Und so ging es dann wie besprochen über den Storkower See – obligatorische Anbadepause inklusive -, an Wendisch Rietz vorbei auf den Scharmützelsee bis nach Bad Saarow.

Und ja… Tropfen von oben kamen immer mal wieder und auch meine lauter Ausruf „Schei? Wetter“ in Richtung Wettergott half nicht wirklich. Aber da alle in allen Booten Neuwasser hatten, gab es immer wieder Grund zur Pause und einem kleinen Schlückchen – schließlich hieß unser zweites Boot auch „Schluckerle“-, obwohl wir den Eindruck hatten, immer wenn die Boote standen, regnete es mehr. Wir hatten den See fast für uns allein; in der Ferne vereinzelte Angler und… Ruderer, mehrere Boote!

In Bad Saarow angekommen trafen wir diese Gruppe Gleichgesinnter; Zeit für einen kleinen Plausch! Und für einen Imbiss unterm Leuchtturm mit Fischbrötchen, Bratwurst, Kartoffelsalat und Grog und Fürstenwalder Roggenbier!

 

Und siehe da!!!!! Die Sonne ließ sich blicken!!! Auf dem Rückweg fuhren wir das Ostufer entlang, bewunderten die Bauten am Ufer und begegneten ein paar Seglern und den Fahrgastschiffen. Also

Der Sonntag empfing uns mit Nebel, der sich schnell auflöste und dann lachte die Sonne vom Himmel herab. Die Sonnencreme wurde heute für die Haut benutzt; gestern war sie zum Einfetten von Dollen und Sculls sehr willkommen.

Über den Storkower Kanal ging es unter einer Klappbrücke durch – Achtung: Köpfe einziehen! – über zwei Schleusen zum Wolziger See. In der Schleuse Kummersdorf trafen wir die Ruderer von gestern: 6 Vierer in einer Schleuse!!

Sowas hatten wir alle lange nicht mehr oder noch nie erlebt! Ein Gefühl von „der Rudersport lebt“!

In Blossin machten wir Mittagsrast! Geplant war eigentlich, den Wolziger See auszufahren, aber die aufziehenden Wolken ließen uns den kürzesten Weg nach Storkow zurück wählen: 2 Schleusen und eine Klappbrücke später legten wir wieder beim Ruderverein in Storkow an.

Und ??? Es begann zu regnen!! Wenig später wurde daraus dann richtig Regen mit Gewitter und Blitz und Donner! Aber da waren wir dann schon fast zuhause!

 

Danke an Birgit und Jörg für die Organisation! Danke für das Brainstorming und die gemeinsamen Beschlüsse, für das entspannte Wochenende, für die relaxte Stimmung, für die Fröhlichkeit und die kleinen und großen Schnäppschen! Und für euer mitfühlendes, aufmuntern wollendes und gutgemeintes Verständnis bei meinem Schlechte-Laune-Mundwinkel-nach-unten-Gesicht! Aber ich bin eine Schön-Wetter-Ruderin!!

 

Heike