Vereinsfahrt Grünheide 2013

Ruderverein Fürstenberg /O. 1910 e.V.


Vereins-Wanderfahrt Grünheide

 

vom 19.04. bis21.04.2013

 

Voller Freude und Tatendrang erreichten wir am Freitagunsere Herberge in Grünheide. Nach einem herzlichen Sektempfang und Kaffe nebst leckerem Kuchen konnten die Zimmer belagert werden. Durch intensive Planung unddiverse Umzüge konnten die beiden nächtlichen Geräuschemacher ein Extra-Apartment beziehen (zur großen Freude von Heike). Jetzt noch schnell Betten beziehen und dann hieß es schon Boote anschlagen. Nach getaner Arbeit schmeckte das Grillfleisch umso besser. Glücklicher Weise versorgte uns Mathias wieder mit seinem Kimchi, „leckeres Kraut mit undefinierbaren Geruch“. Ein Highlight des Abends war der 100. (50+50) Geburtstag von Heike + Karsten, der gebührend gefeiert wurde. Sogar ein Fuchs kam zur Gratulation, aber nicht ohne Hintergedanken. Mit einem zünftigen Lagerfeuer klang der Abend gemütlich aus.

 

Nachtruhe

 

Allmorgendliches Erwachen früher oder später. Frühsport in Form eines Morgenlaufes, leider waren wir nur 2 Teilnehmer (Klaus + Heidi). Nach unserer Rückkehr mussten wir feststellen, dass ein Schokoladenkuchen vermisst wurde. Wer kam als Täter in Frage??? Durch intensive Spurensuche konnten diverse Krümel noch auf der Tischtennisplatte sichergestellt werden. Fuchs, du hast den Kuchen gestohlen und gefressen (Hoffentlich bekommst du dickes Bauchweh)!!! Der Fall wurde beimFrühstück ausgewertet und zu den Akten gelegt. Nun noch schnell zurBootseinteilung:

 

Zweier = Kerstin + Heidi + Dani (Rosslau)

 

1. Vierer = Jörg + Birgit + Monika + Richard

 

2. Vierer = Heike + Karsten + Uwe + Klaus

 

und ab ins Vergnügen. Das Boote einsetzen gestaltete sich einwenig schwierig, aber Kerstin bewies Mut, bei eiskalten Temperaturen ins Wasser zugehen, das fand dann auch Nachahmer, so dass diese Hürde auch gemeistert wurde. Die Rudertour ging vom Peetzsee, über den Werlsee, die Löcknitz, den Flakensee mit Abstecher durch den Stolpkanal zum Kalksee. Die Gegend: einfach nur schön und um diese Zeit noch sehr erholsam, weil die vielen Freizeitkapitäne noch nicht unterwegs waren. In Rüdersdorf wurde am Bootshaus Mittagspause gemacht, dort wurden wir schon sehnsüchtig von Yvonne und Oliver erwartet. Gestärkt durch griechische leckere Speisen mit viel Knoblauch und Ouzo ging es auf die Rücktour. Leider konnten wir es in der Schleuse Woltersdorf keinem der Schleusenwärter so richtig rechtmachen, sodass wir jedes Mal eine mehr oder weniger freundliche Belehrung bekamen. Für den ersten Tag konnten wir 37 km verbuchen. An badendurch Kerstin und Dany (Hut ab bei den Temperaturen), leider durfte die Presse nicht dabei sein! Alle waren glücklich, zufrieden und ein wenig fertig, aber das Abendmahl in Form von Kesselgulasch und diversen Getränken ließ uns wieder in Höchstform auflaufen. Abendlicher Besuch durch unseren Fuchs ohne schlechtes Gewissen. Endlich konnten unsere Männer am Lagerfeuer ihren Spieltrieb ausleben und Hochöfner spielen.

 

Nachtruhe

 

Zum Frühsport gab es wieder nur die 2 Sportler vom Vortag. Dafür ging es diesmal flotter beim allmorgendlichen Wecken zu, denn das Zeitfenster war eng bemessen (aufstehen, waschen, Betten abziehen, Sachenpacken, Autos beladen, frühstücken). Endlich Frühstück und Bericht von Kerstin über die Entstehung von Neu-Venedig, dann erfuhren wir die neuen Bootsbesatzungen:

 

Zweier = Monika + Oliver + Dani

 

1. Vierer = Jörg + Uwe + Heidi + Birgit + Richard

 

2. Vierer = Heike + Karsten + Kerstin + Yvonne + Klaus.

 

Nach einem erfrischenden Fußbad beim einsetzen der Boote ging es mit super Laune an die nächste Etappe. Sie führte uns vom Peetzsee, denWerlsee, die Löcknitz über den Dämeritzsee durch den schmalen Gosener Graben (einfach superschöne unberührte Natur) zum Seddinsee und zurück durch den Graben nach Neu-Venedig. In Neu-Venedig waren die Steuermänner voll im Einsatz durch die engen Wasserwege, aber sie haben es alle ganz toll gepackt. Dieser Ort ist wirklich einen Abstecher wert! Danach ging es zurück und wir konnten für uns 31 km abrechnen mit vielen tollen Eindrücken von der wunderschönen Natur. Im Ferienland Grünheide angekommen, hieß es Boote abschlagen und verladen. Nach getaner Arbeit machten wir mit Heißhunger ein Resteessen: Kesselgulasch, Kuchen und den anderen leckeren Sachen.

Abfahrt Richtung heimatlichen Bootshaus, um die Booteabzuladen, zu putzen und einzulagern.

Heidi Hörnlein